Ein System für alle Signale
2019 soll die gesamte Migration der I/O-Karten auch für nicht-eigensichere Signale abgeschlossen werden. Dann werden alle rund 2000 I/O-s durch excom angebunden sein. Dass alle Signale, ob eigensicher oder nicht, über dasselbe System angebunden sind, macht es für die Bediener einfacher. Die excom-Systeme für Zone 1, 2 und den sicheren Bereich nutzen dieselbe GSD-Datei und denselben DTM. Somit haben die Mitarbeiter nur eine Logik und eine Oberfläche zur Bedienung des Systems. HART-Kommunikation wird von CPChem aktuell nicht eingesetzt. Dennoch ist es wichtig, dass excom HART-fähig ist, um für spätere Erweiterungen gerüstet zu sein.
Galvanische Trennung auch zwischen den Kanälen
Im Unterschied zu vielen anderen Systemen sind die einzelnen Kanäle eines Moduls galvanisch isoliert. Bei externen Störungen, wie zum Beispiel durch elektromagnetische Wellen, ist dadurch sichergestellt, dass diese Störungen nicht zusätzlich auf benachbarte Kanäle übertragen werden. Unterm Strich sind die Messungen dadurch zuverlässiger. Auch Kurzschlüsse auf einem Kanal haben keine negativen Effekte auf die anderen Kanäle desselben Moduls.
Guter Support
Wer schon einmal ein Retrofit-Projekt dieser Größenordnung begleitet hat, weiß, dass dabei immer Probleme auftauchen. Die wichtige Frage für CPChem war daher, wie TURCK mit solchen Problemen umgeht. „TURCK hat die auftretenden Schwierigkeiten zügig gelöst“, sagt Sarah Gyssels rückblickend. „Wir hatten immer Ansprechpartner, die sich wirklich gekümmert haben. Auch das Training bei TURCK vor Ort war sehr hilfreich für uns, da jetzt alle auf dem gleichen Stand sind, auch die neuen Kollegen.“
Anwender | www.cpchem.com
Projektpartner | www.honeywell.com