Herausforderung
In hoch frequentierten Logistikzentren können Pakete mit starken Magneten an metallischen Förderkomponenten haften bleiben und Staus verursachen. Diese führen zu Anlagenstillständen, beschädigten Förderstrecken und erhöhten Kosten. Ziel ist es, diese Pakete frühzeitig zu identifizieren und aus dem Materialfluss auszuschleusen, bevor sie den Hauptförderprozess beeinträchtigen.
Lösung
Der Condition-Monitoring-Sensor CMMT erkennt berührungslos magnetische Flussdichteveränderungen über 3 Achsen bereits in der Zuführung. Strategisch platzierte Sensoren identifizieren Pakete mit starken Magneten, noch bevor sie auf die Hauptförderstrecke gelangen. Überschreitet das Magnetfeld einen definierten Grenzwert, überträgt der Sensor die Information via IO‑Link an die Steuerung.
Diese veranlasst das gezielte Ausschleusen des betroffenen Pakets, während der restliche Materialfluss ungestört weiterläuft. Eine zusätzliche optische Signalisierung informiert das Bedienpersonal über die separate Behandlung.
Dank flexibler Montage ohne feste Ausrichtung lassen sich die Sensoren platzsparend integrieren – auch zwischen Förderrollen. Die Parametrierung und Inbetriebnahme erfolgen effizient über die TURCK Automation Suite, inklusive grafischer Visualisierung und Batch‑Konfiguration. So erhöht die Lösung nachhaltig die Anlagenverfügbarkeit und reduziert ungeplante Stillstände.